5 Tipps für den einfachen Umstieg auf die Paleo Diät

Die Paleo-Diät (oder auch Steinzeitdiät) zählt zu einem der neusten Trends im Bereich der Ernährung. Setzst Du dich zum ersten Mal mit dieser Diät- bzw. Ernährungsform auseinander, kannst Du schnell den Eindruck gewinnen, dass sich der Ernährungsplan in erster Linie aus FLEISCH zusammensetzt.

Klar, dass sich da so mancher schnell vor einem einseitigen Speiseplan fürchtet.

Hier besteht offensichtlich ein großer Aufklärungsbedarf, da die Steinzeitdiät viel mehr zu bieten hat und außerdem zu einer gesünderen Lebensweise verhilft.

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1. Der Mythos: Ist Paleo eine reine Fleisch-Diät?

Wer sich mit der Paleo-Ernährung nur oberflächlich auseinandersetzt, brandmarkt diese schnell als „fleischlastig“. Tatsächlich sind Fleisch und Fisch ein wichtiger Bestandteil der Diät, um eine gute Proteinzufuhr zu gewährleisten. Das das gilt aber eben auch für Gemüse.

Viel Gemüse auf dem Speiseplan

Die Mahlzeiten sollen sich im Rahmen des Speiseplans nämlich sowohl aus Fleisch als auch aus den unterschiedlichsten Gemüsesorten zusammensetzen. Beides steht in einem relativ ausgeglichenem Verhältnis, sodass sich ein typisches Paleo Gericht aus jeweils einem Teil Fleisch oder Fisch und einem noch größeren Teil Gemüse zusammensetzen kann.

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Die Fleischqualität ist wichtig

Wichtig ist zudem die Fleischqualität. Fleisch von grasgefütterten Tieren hat höchste Priorität. Wenn das nicht möglich ist, sollten BIO-Produkte sämtlichen  Billigprodukten vorgezogen werden.

Hiermit leistet man nicht nur einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Tiere, sondern profitiert von hochwertigen Fleischproukten ohne bedenkliche Zusätze.

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2. Sind Früchte erlaubt?

Bei vielen Diäten stellt sich schnell die Frage nach den geliebten und gesunden Obstsorten.

Sind die leckeren oftmals süßen Früchte bei der Steinzeitdiät erlaubt oder solltest Du darauf besser verzichten?

Die Antwort darauf befindet sich irgendwo zwischen einem grundsätzlichen Verbot und einer freien Auswahl. Bei Paleo solltest Du dich vornehmlich auf Beerenfrüchte wie beispielsweise Blaubeeren oder Himbeeren konzentrieren. Diese treiben den Blutzuckerspiegel nicht unnötig in die Höhe, was langfristig zu einem reduzierten Fettpolster an der Hüfte führen kann.

Generell sind ALLE Früchte erlaubt. Manche solltest Du nur in Maßen genießen, da hier der Zucker- bzw. Stärkegehalt zu hoch ist.

3. Fertiggerichte vermeiden

Fertiggerichte oder vorproduzierte Lebensmittel haben innerhalb der Paleo-Diät eigentlich nichts verloren. Am besten streicht man diese komplett vom Speiseplan oder versucht sie zumindest auf das Minimum zu reduzieren.

Das trifft eigentlich auf so gut wie alle Produkte und Lebensmittel zu, die verpackt im Supermarkt angeboten werden. Diese verfügen über einen hohen Zuckeranteil, der dem angestrebten Gewichtsverlust schnell zum Verhängnis wird.

 

Insbesondere Lebensmittel, deren Haltbarkeit künstlich verlängert wurden, lassen sich nicht mit der Steinzeitdiät kombinieren.

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4. Nicht an gesunden Fetten sparen

Auch bei der Paleo Diät sind die gesunden ungesättigten Fettsäuren unverzichtbar. Wer die komplett vom Ernährungsplan streicht, der tut seinem Körper damit keinen Gefallen – im Gegenteil.

Die Fette kurbeln nämlich den Stoffwechsel an und erleichtern die Aufnahme wichtiger Nährstoffe und Vitamine.

Die gesunden Fette findet man beispielsweise in Avocados oder auch in Butter (von gras-gefütterten Kühen) sowie Kokosnussöl.

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Zucker – Das größte Übel

Eigentlich kann man es nicht oft genug sagen, wie sehr Zucker dem Körper und der Gesundheit schaden kann. Daher sind Lebensmittel, die zusätzlich mit Zucker angereichert wurden, bei Paleo auch ein absolutes No-Go.

Versteckte Zucker lassen sich allerdings in vielen – insbesondere vorgefertigten – Lebensmitteln finden. Sie werden so zu einer echten Gefahr für die schlanke Linie.

Warum? Zucker sorgt dafür, dass der Körper zusätzliche Notfall-Fettpolster anlegt. Daher ist es wichtig, die Kohlenhydratezufuhr gering zu halten, um diesen Effekt zu verhindern.

Wer hier von einer einseitigen Ernährung ausgeht, der zieht leider ein völlig falsches Fazit. Durch eine abwechslungsreiche Kombination aus Fleisch, Fisch, Gemüse und Beeren sowie Nüssen oder auch Körnern erhält der Körper alles, was er benötigt.

Zugleich werden Lebensmittel, die reich an Zucker sind, vom Ernährungsplan gestrichen, was für eine schnelle und effektive Fettverbrennung sorgt.

Somit ist die Steinzeit-Methode eine gesunde und vielseitige Ernährung, die nicht nur zur Gewichtsabnahme führt, sondern ein völlig neues und bewusstes Lebensgefühl ermöglicht.

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Bildnachweise Flickr: Jeanny (Sugar Lips),

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